Syos wird 2026 zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass wollten wir auf die Geschichte der Marke zurückblicken, Jahr für Jahr. Fangen wir dort an, wo alles begann: 2016.
NUMA, unser Crashkurs im Unternehmenaufbau
Während Maxime seine Doktorarbeit verteidigte, mussten wir ein Video zusammenstellen, um uns bei NUMA zu bewerben, damals der führende Startup-Accelerator in Paris. Beim Interview mussten wir sie davon überzeugen, dass wir bereits ein eingespieltes Team waren, das schon lange zusammenarbeitete — sie nahmen nur erfahrene Teams. Wir wurden aufgenommen.
Wir verbrachten den Sommer damit, alles über die Gründung eines Unternehmens zu lernen. Außerdem kauften wir unseren ersten 3D-Drucker, den wir mitten im Großraumbüro aufstellten. Gleichzeitig luden wir Musiker in den Keller von NUMA ein, um unsere ersten im 3D Druck hergestellten Saxophon-Mundstücke zu testen.
Unser erster Artikel in Le Monde
Bei NUMA landeten wir unseren ersten Artikel in Le Monde, einer der größten französischen Tageszeitungen. Wir waren wirklich aus dem Häuschen. Der Journalist bestand darauf, dass wir ein maßangefertigtes Mundstück für eine Künstlerin bauen, die er selbst ausgesucht hatte und die noch nie mit uns gearbeitet hatte: Géraldine Laurent.
Der Haken dabei: Géraldine hatte gar keinen Wunsch, ihr Mundstück zu wechseln — also keine besonderen Vorgaben, die wir hätten umsetzen können, was die Sache ein wenig knifflig machte. Trotzdem vielen Dank an sie, dass sie mitgemacht hat!
Syos offiziell gegründet an Charlie Parkers Geburtstag
Während unserer Zeit bei NUMA haben wir Syos offiziell gegründet, am 29. August 2016. Ein ziemlich passender administrativer Zufall: Es ist auch Charlie Parkers Geburtstag.
Damals sah unser Logo so aus (ich habe es selbst entworfen…).
Und so sahen unsere Saxophon-Mundstücke damals aus. Sie haben seitdem einen weiten Weg zurückgelegt!
2016 war auch das Jahr, in dem ich den Norbert-Ségard-Preis erhielt. Verliehen von der Denise und Norbert Ségard Stiftung (unter der Schirmherrschaft der Fondation de France), unterstützt er junge Ingenieure und Promovierte unter 35, die innovative Technologieunternehmen gründen — eine bedeutende Anerkennung für das Projekt in seinen Anfängen.
Jazz à la Villette und der Abend mit The Herbaliser
Ich erinnere mich noch lebhaft an mein erstes Jazz à la Villette, 2016. Ich habe dort viele Musiker kennengelernt, und besonders gut erinnere ich mich an den Abend mit The Herbaliser. Die Ärmsten hatten Reiseprobleme und kamen erst an, als der Vorakt bereits begann, ohne überhaupt einen Soundcheck machen zu können.
Trotzdem nahmen sich Andrew und James die Zeit, die Mundstücke auszuprobieren, waren begeistert und entschieden sich, gleich damit auf der Bühne zu spielen! Ein großartiger Abend. James Mortons Mundstück hat sich seitdem etwas weiterentwickelt, und er spielt es noch heute.
Le 104, und Verbindungen, die bis heute halten
Am Ende des Jahres zogen wir in den Inkubator von Le CENTQUATRE-PARIS (dem „104“) ein. Das 104 liegt im 19. Arrondissement von Paris, ist eine öffentliche Kunststätte, die Künstlerresidenzen, Ausstellungen und Konzerte beherbergt, und betreibt 104factory — einen der wenigen Startup-Inkubatoren, die vollständig in eine kulturelle Institution eingebettet sind. Das perfekte Zuhause für ein Unternehmen an der Schnittstelle von Musik und Technologie.
Dort traf ich zum ersten Mal Daro Behroozi und Dayna Stephens, zwei Musiker, mit denen wir noch heute zusammenarbeiten.
Ein ereignisreiches erstes Jahr also, das den Grundstein für alles Weitere legte. Mehr dazu 2017.
























